Exkursionen der JgSt 10 nach Verdun

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Vergangene Woche besuchten die Klassen G10a und G10c im Rahmen des Geschichtsunterrichts die Region um Verdun in Frankreich. Die Exkursion führte die Schülerinnen und Schüler an Orte, an denen die Geschichte des Ersten Weltkriegs bis heute unmittelbar erfahrbar ist.

Bereits am frühen Morgen machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg nach Frankreich. Erste Station war das Mémorial de Verdun. In dem modernen Museum konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen über den Ersten Weltkrieg vertiefen und sich anhand zahlreicher Ausstellungsstücke mit den Ereignissen und Lebensbedingungen während der Schlacht von Verdun auseinandersetzen.

Anschließend ging es zum Fort Douaumont, einer der bekanntesten Befestigungsanlagen der Region. Bei einer Führung erhielten die Jugendlichen einen Einblick in den Alltag der Soldaten und die Bedingungen, unter denen diese während der Schlacht in der Festung leben mussten. Besonders eindrucksvoll war für viele, wie groß die Anlage ist und in welchem Zustand sie sich trotz des jahrelangen Beschusses noch befindet.

Wie sehr die Eindrücke die Schülerinnen und Schüler beschäftigten, zeigte sich auch im anschließenden Austausch. Dabei entwickelte sich unter den Jugendlichen eine intensive Diskussion über die Frage, welchen Sinn Krieg überhaupt haben kann.

Letzte Station der Exkursion war das Beinhaus von Douaumont. Dort liegen die Überreste von rund 130.000 deutschen und französischen Soldaten, die während der Schlacht von Verdun ums Leben kamen. Der Besuch dieses Ortes machte noch einmal deutlich, welche Dimensionen die Kämpfe vor mehr als 100 Jahren hatten.

Die Exkursion bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die im Unterricht behandelten Inhalte an historischen Orten zu erleben.